Krankschreibungsbetrug – Lohnfortzahlungsbetrug trotz Blau-Machens enttarnen

Krankschreibungsbetrug – Dass man es als Chef eines Unternehmens schon schwer genug hat, ist wohl jedem klar und natürlich hofft man darauf, dass man von seinen Angestellten nach Leibeskräften unterstützt wird. Allerdings kann man sich gerade da schnell täuschen. Da die wirtschaftliche Situation vieler Unternehmen nicht immer rosig ist, steigt natürlich der Druck auf die Angestellten. Deshalb kann es vorkommen, dass die Loyalität und die Moral sinken. In der Folge begehen zahlreiche Mitarbeiter Krankschreibungsbetrug. Sie geben den Krankenschein in der Firma ab, doch statt zuhause im Bett zu liegen und sich zu erholen, gehen sie ihren Hobbies nach oder arbeiten sogar für andere Arbeitgeber.

Krankschreibungsbetrug lässt sich natürlich nicht so leicht aufdecken und es dauert eine Weile, bis der Verdacht letzten Endes auf den Tisch kommt. Wenn man jedoch erst einmal einen Kollegen oder mehrere in Verdacht hat, diesen zu begehen, sollte man umgehend einen Wirtschaftsdetektiv einschalten, um dem Treiben ein Ende zu bereiten und unnötigen Schaden vom Unternehmen abzuwenden. Krankschreibungsbetrug besteht immer dann, wenn der Mitarbeiter Dinge tut, die seiner Genesung nicht förderlich sind. Hat man also den begründeten Verdacht, dass der jeweilige Mitarbeiter den Krankenschein nur abgibt, um seiner Freizeit nachzugehen oder in einem anderen Unternehmen zu arbeiten, liegt eine Straftat vor, die man unbedingt beweisen sollte.

Es steht wohl außer Frage, dass der Geschäftsführer nicht überprüfen kann, ob Krankschreibungsbetrug vorliegt. Zum einen ist er den Angestellten bestens bekannt und würde deshalb sofort erkannt, zum anderen benötigt er seine Zeit, um die Geschicke der Firma zu leiten. Durch Krankschreibungsbetrug entsteht dem Unternehmen Schaden, weil der Mitarbeiter ungerechtfertigt Geld bekommt. Wendet man sich an einen Wirtschaftsdetektiv, sollte man die Beobachtungen oder den Verdacht unbedingt näher beschreiben, damit dieser entscheiden kann, wie man dem Mitarbeiter auf die Schliche kommt und sein unmoralisches Verhalten beweist. Da die Wirtschaftsdetektive auf Fälle dieser Art spezialisiert sind, wissen sie auch, wie man das Vergehen nachweisen kann. Ausgerüstet mit modernsten elektronischen und technischen Geräten, sind sie nicht nur in der Lage Bilder während des Krankschreibungsbetrugs zu machen, sondern auch Video- und Tonmitschnitte anzufertigen.

Eine weitere Möglichkeit den Krankschreibungsbetrug nachzuweisen, ist die GPS-Überwachung von Fahrzeugen. Das lässt sich vor allem dann in die Tat umsetzen, wenn die Mitarbeiter Firmenwagen fahren. An diesen wird ein Sender befestigt, sodass man über Satelliten kontrollieren kann, ob das Fahrzeug bewegt wird und wohin. Stellt man dabei fest, dass es sich nicht um die Adresse einer Apotheke oder eines Arztes handelt, kann man den Mitarbeiter observieren und somit Bilder von den Aktivitäten machen. Das Gesetz steht im Fall von Krankschreibungsbetrug längst hinter den Arbeitgebern. Damit können die entstehenden Kosten für Detektiv vom Arbeitnehmer zurückverlangt werden.

Natürlich besteht Krankschreibungsbetrug nicht, wenn der Mitarbeiter zum Einkaufen fährt. Schließlich muss man auch während der Krankenzeit leben. Allerdings geht das Gesetz davon aus, dass die Kraft des Mitarbeiters dem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt wird. Dieser hat während der Krankenzeit also alles dafür zu tun, dass er sich möglichst schnell erholt, um dem Arbeitgeber wieder in vollem Maße zur Verfügung stehen zu können. Dieser Zeit ist kein Maßstab angelegt. So kann es also sehr wohl sein, dass ein Mitarbeiter für längere Zeit Anwendungen bekommen muss. Er darf während der Krankschreibung jedoch keinem Sport nachgehen, der nicht der Widerherstellung der Gesundheit dient. Ebenso ist es verboten, für einen anderen Arbeitgeber zu arbeiten. Wenn der Mitarbeiter arbeiten gehen kann, kann er das in dem Unternehmen tun, von dem er sein regelmäßiges Gehalt bezieht. Je schneller sich das Unternehmen bei Krankschreibungsbetrug an eine Wirtschaftsdetektei wendet, desto schneller kann dieser aufgeklärt werden. Es versteht sich von selbst, dass solche Fälle innerhalb eines Unternehmens auch als abschreckendes Beispiel für die anderen Angestellten dienen.

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