Mitarbeiterüberwachung als neue Form des Controling

Die Mitarbeiterüberwachung kann sehr verschiedene Ursachen haben. Zum einen kann man die Mitarbeiter natürlich überwachen, um herauszufinden, wie sich gewisse Prozesse effizienter umgestalten lassen. Es ist zum Beispiel durchaus möglich, dass Mitarbeiter mehr Arbeitsschritte erledigen müssen als für einen Fertigungsprozess notwendig ist. Eine andere Möglichkeit ist natürlich, dass man das Personal im Verdacht hat, Fehlverhalten an den Tag zu legen. Mit der Mitarbeiterüberwachung lassen sich viele Dinge aufklären. Ein großes Problem ist zum Beispiel das Krankfeiern. Dabei geht man davon aus, dass sich die Mitarbeiter krankschreiben lassen, um während dieser Zeit ihrem Hobby nachgehen zu können oder ganz und gar schwarzarbeiten zu gehen.

Die Mitarbeiterüberwachung soll jedoch in erster Linie dazu dienen, finanziellen Schaden vom Unternehmen fernzuhalten. Je nachdem, wie groß das Unternehmen ist, kann dieser nämlich enorm werden. Beschäftigt man zum Beispiel Mitarbeiter, die ab und an die Kasse greifen oder beschäftigt man einen Angestellten im Lager, der sich die Waren lieber selbst in den Kofferraum legt? Die Mitarbeiterüberwachung ist sehr effizient, wenn man die richtigen Detektive damit beauftragt. Man muss einfach davon ausgehen, dass die Loyalität der Mitarbeiter immer weiter sinkt. Die Lage in der Wirtschaft ist sehr gespannt, was sich natürlich auch auf das Betriebsklima auswirkt.

Die Mitarbeiterüberwachung muss unentdeckt bleiben. Hat man das Gefühl, dass ein Mitarbeiter schwarzarbeitet, während er krankgeschrieben ist, kann man ihn observieren. Je vorsichtiger man dabei vorgeht, desto zuverlässiger sind die Ergebnisse. Dabei hat man natürlich verschiedene Möglichkeiten. Die zu geheimste und zuverlässigste ist wohl die GPS-Ortung der Fahrzeuge. Sie lässt sich am einfachsten umsetzen, wenn die Mitarbeiter mit Firmenwagen fahren. Die Mitarbeiterüberwachung kommt jedoch auch dann zum Einsatz, wenn man die Befürchtung hat, dass Spesen- und Kilometerabrechnungen der Außendienstmitarbeiter falsch sein könnten. Wenn die Umsätze nicht mehr stimmen oder Waren auf geheimnisvolle Weise verschwinden. Die Mitarbeiterüberwachung sollte jedoch von einer Wirtschaftsdetektei durchgeführt werden. Während der Detektivausbildung lernen die Detektive wie sie möglichst vorsichtig vorgehen. Außerdem verfügen sie über modernste technische und elektronische Geräte. Darum können sie in kritischen Momenten Bilder machen aber auf Wunsch auch Video- oder Tonaufzeichnungen anfertigen.

Ein weiterer Punkt der Mitarbeiterüberwachung ist der Verdacht der Industriespionage. Wenn ein Mitarbeiter in leitender Position kurz davor steht, das Unternehmen zu verlassen, kann es schon sein, dass er seinem neuen Arbeitgeber mit geheimen Informationen ein Geschenk überreichen möchte. Durch die Mitarbeiterüberwachung kann man den entsprechenden Mitarbeiter ausfindig machen und dafür sorgen, dass Interna nicht mehr aus der Firma herausgetragen werden. Es versteht sich von selbst, dass auf diese Weise finanzieller Schaden vom Unternehmen ferngehalten werden soll. Wichtig ist jedoch, dass man dabei sehr schnell handelt. Als Firmeninhaber hofft man natürlich, dass die Angestellten mit einem selbst am gleichen Strang ziehen. Doch je größer das Unternehmen ist, desto leichter fällt es den Mitarbeitern, Fehler zu machen und dabei zum Teil sogar kriminell zu handeln.

Die Mitarbeiterüberwachung wird in der Regel vom Arbeitgeber an den Detektiv übergeben. In der Regel ist es so, dass die entstehenden Kosten vom Auftraggeber zu tragen sind. Wird dem Mitarbeiter jedoch ein Fehlverhalten nachgewiesen, trägt dieser nicht nur die Konsequenzen, sondern unter Umständen auch die Kosten für den Detektiv. Es ist in der Wirtschaft mittlerweile nämlich ganz normal, dass Detektive zur Rechtssicherung eingeschaltet werden. Darum können die Kosten für den Detektiv, sofern diese der Rechtssicherung und Rechtsverteidigung dienen, an den Mitarbeiter übertragen werden. Dabei muss die Beweisführung natürlich einwandfrei verlaufen. Der Detektiv kennt sich sehr gut aus und weiß darum auch, wie er die Beweise anfertigen muss. Ob es sich dabei um Bilder oder aber Filme und Tonaufzeichnungen handelt, kommt auf den jeweiligen Auftraggeber an. Wenn es notwendig ist, kann der Detektiv auch als Zeuge auftreten, da er ja quasi bei den jeweiligen Vergehen zugegen war.

 

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